Satzung des HANaBet e.V.

Satzung

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen: Hanabet e.V.. Der Verein hat den Sitz in Leutkirch im Allgäu.

§2 Vereinszweck

Der Verein setzt sich zur Aufgabe, Naturregeneration im Einklang mit menschlichem Leben zu ermöglichen.

Das Vereinsziel soll durch folgende Punkte erreicht werden:

a)      a) Lebensraum schaffen in natürlicher Umgebung

b)      b) Ressourcen gemeinsam nutzen und pflegen

c)       c) Solidarisches Wirtschaften und regionale Wirtschaftskreisläufe stärken

d)      d) Soziale Strukturen schaffen

Der Verein verfolgt diese Ziele ausschließlich unmittelbar durch eigenes Wirken auf eine gewinnbringende Grundlage um etwaige Gewinne dem Verein und deren Aufgaben und Arbeiten zu fließen zu lassen. Die Mitglieder dürfen Zuwendung aus den Mitteln des Vereins nach Zustimmung der Vorstandschaft erhalten. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig und bekommen nur Aufwandsentschädigung.

Wenn nun die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigen, kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und das unbedingt notwendige Hilfspersonal angestellt werden. Für diese Tätigkeit dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergünstigungen gewährt werden.

§3 Arten der Vereinsmitgliedschaft

Der Verein hat

a)      Ordentliche Mitglieder

b)      Fördernde Mitglieder

Ordentliches Mitglied kann werden, wer sich zum Vereinszweck bekennt und dies durch aktives Handeln unterstützen möchte.  

Förderndes Mitglied kann werden, wer sich zum Vereinszweck bekennt und diesen nicht Aktiv aber durch Fördergeld und moralische Unterstützung unterstützen möchte.

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins können alle Personen werden, die an der Zielsetzung des Vereins interessiert sind.

Die Aufnahme ist in Textform zu beantragen. Der Aufnahmeantrag hat den Namen, die Anschrift und eine gültige E-Mailadresse sowie eine Telefonnummer zu enthalten. Es muss erkennbar sein ob eine ordentliche oder eine Fördernde Mitgliedschaft beantragt wird.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Der Vorstand ist dabei nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe dem Bewerber bekannt zu geben.

Der Verein ist Partei und Konfessionslos unabhängig und er versteht sich als Zusammenschluss von Menschen, die sich den allgemeinen Menschenrechten verbunden fühlen. Er duldet daher in diesem Zusammenhang keine rassistischen, fremdenfeindlichen und andere diskriminierenden oder menschenverachtenden Bestrebungen. Dem widersprechende Handlungen sowie Engagement in Parteien und Organisationen, die zu diesem Ziel im Wiederspruch stehen, sind mit einer Mitgliedschaft im Verein nicht vereinbar. Der Verein distanziert sich daher ausdrücklich von rechten Initiativen und Vereinen die im Umfeld von Landwirtschaft tätig sind.

§5 Mitgliedschaft Rechte

Die Mitglieder haben das Recht, Vorschläge zu den Aktivitäten des Vereins zu machen und Informationen zu erhalten, insbesondere über die Verwendung von Förderbeiträgen.

Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein Teilnahmerecht an Mitgliederversammlungen.

Ordentliche Mitglieder haben die vom Gesetz eingeräumten Rechte der Vereinsmitglieder.

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch textliche Anzeige an den Vorstand. Er kann jederzeit und mit sofortiger Wirkung erklärt werden. Die Jahresbeiträge für das laufende Jahr werden nicht zurückerstattet.

Ein Mitglied kann vom Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied unbekannt verzogen ist und auf mehrere dokumentierte Kontaktaufnahme Versuche nicht reagiert. Die Anrufung der Mitgliederversammlung ist in diesem Falle ausgeschlossen.

In allen Fällen des Ausscheidens eines Mitgliedes, hat dasselbe ihm zugänglich gemachtes Arbeitsmaterial unverzüglich und kostenlos an den Verein zurückzugeben. Vermögensrechtliche Ansprüche an den Verein stehen dem ausscheidenden Mitglied nicht zu. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand angeordnet werden, wenn in der Person des Mitgliedes ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn das Mitglied gegen die Satzung bzw. die Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnung des Vorstands verstößt. Gegen den Ausschluss kann das ausgeschlossene Mitglied die nächste Mitgliederversammlung anrufen, die über den Ausschluss dann Beschluss zu fassen hat. Die Anrufung der Mitgliederversammlung muss innerhalb eines Monats seit Zustellung der Ausschlussanordnung beim Vorstand textlich eingereicht sein. Bei Ausschluss durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes bedarf dieser keiner Angabe von Gründen.

§7 Beiträge

Von den Mitgliedern sind Beiträge zu entrichten, deren Höhe, Fälligkeit und Zahlungsweise jeweils von den Mitgliederversammlungen festgelegt werden.

Sollte die Beitragshöhe zum Vorjahr steigen so sind die Mitglieder darüber textlich zu informieren. Sie haben dann das Recht aus dem Verein ohne Entrichtung des Beitrags auszutreten.

§8 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

a)      Die Versammlung der Mitglieder

b)      Der Vorstand

c)       Der Beirat (sofern berufen)

§9 Vorstand

Der Vorstand besteht aus 2 Vorstandsvorsitzenden und 2 Stellvertretern.

Der Vorstand kann ehrenamtlich oder beruflich tätig sein. Die 2 Vorstandsvorsitzenden vertreten je einzeln den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung gewählt.

Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so übernimmt einer der Stellvertreter dessen Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

Nur ein ordentliches Mitglied kann zum Vorstand gewählt werden.

Der Vorstand beschließt seine Beschlüsse in Absprache der zwei Vorstandsvorsitzenden. Stellvertreter müssen nicht in Entscheidungen eingebunden werden. Beschlüsse sollten immer schriftlich dokumentiert sein.

§10 Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er setzt sich für die Verwirklichung der Arbeitsziele des Vereins ein. Er kann einzelne Mitglieder mit Sonderaufgaben betrauen (z.B. die Abteilungsleiter siehe §13).

In den Wirkungskreis des Vorstands fallen folgende Angelegenheiten:

a)      beschließt Beschlüsse und dokumentiert diese.

b)      Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

c)       Die Vorbereitung der Mitgliederversammlung

d)      Die Einberufung sowie die Leitung der Mitgliederversammlung

e)      Die Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens.

f)       Die Aufnahme und der Ausschluss von Vereinsmitgliedern.

g)      Den unter §2 aufgeführten Aufgaben a) bis d) , auch bei kurzfristigen Entscheidungen immer zu folgen.

§11 der Beirat

Der Beirat kann vom Vorstand berufen werden.

Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen Angelegenheiten des Vereins zu beraten und ihn bei der Förderung des Vereinszwecks zu unterstützen. Aus diesem Grund setzt sich der Beirat u.a. zusammen aus den Gründungsmitgliedern, den dem Verein nahe stehenden Institutionen, Organisationen und Behörden, sowie Land- und Gartenbaubetrieben.

a)      Beiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

b)      Die Amtszeit des Beirates deckt sich mit der des Vorstandes.

c)       Der Beirat wird von einem Vorstandsvorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 8Tagen nach Bedarf oder auf Verlangen von mindestens drei Beiratsmitgliedern einberufen.

d)      Die Vorstandsvorsitzenden führen bei der Sitzung des Beirats den Vorsitz.

§12 Mitgliederversammlung

Einmal im Jahr muss mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten werden.

Die Einladung hierzu muss unter Bekanntgabe der Tagesordnung eine Kalenderwoche vorher in Textform erfolgen.

Die Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand oder von mindesten einem virtel der ordentlichen Mitglieder einberufen werden.

 

§13 Abteilungen

Der Verein kann mehrere Abteilungen beherbergen, die jeweils von einem Abteilungsleiter geführt werden. Dieser stellt bei der Mitgliederverssammlung die Fortschritte der Abteilung vor und vertritt die Abteilung nach außen. Er trifft seine Entscheidungen immer in Absprache mit dem Vorstand. Die Abteilungen haben eine eigene Kasse, deren Stand sie zum Kassenbericht an den Kassier des Hauptvereins melden. Sie können auch Bezüge vom Hauptverein erhalten. Abteilungsleiter kann nur ein ordentliches Mitglied werden.

§14 Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 6 der ordentlichen Mitglieder anwesend sind.

Bei Beschlussfassung entscheidet die 75% Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Verlangt ein Mitglied eine geheime Abstimmung, so ist die Beschlussfassung schriftlich durch Stimmzettel durchzuführen.

Über Satzungsänderungen darf nur abgestimmt werden, wenn sie mit der Einladung bekannt gegeben worden sind.

§15 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wählt die Mitglieder des Vorstandes. Sie beschließt über:

a)      Entlastung der Geschäftsführung

b)      Genehmigung des Kassenberichts und des Jahresberichts

c)       Satzungsänderungen

d)      Mitgliedsbeiträge

e)      Auflösung der Vereinigung

§16 Protokolle

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Dieses ist vom Schriftführer und mindestens einem Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.

Die Protokolle werden bei den Vereinsakten aufbewahrt.

§17 Auflösung des Vereins

Die Mitgliederversammlung kann eine Auflösung des Vereins nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung, mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden ordentlichen Mitgliedern beschließen.

Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die 2 Vorsitzenden gemeinsame Liquidatoren des Vereins.

Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich.

Die Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über Liquidatoren (§§47 ff BGB).

Das Vereinsvermögen wird bei Auflösung des Vereins einer vom Vorstand bestimmten gemeinnützigen oder steuerbegünstigten Körperschaft zufließen. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Leutkirch den 25.09.2020